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Valovis Bank widerspricht falschen Behauptungen vom 17.08.2009

Essen - 18.08.2009

Die Valovis Bank (Essen) hat Aussagen von Vertretern der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der vorläufigen Insolvenzverwaltung der Arcandor AG zu angeblich harten Bedingungen der Finanzierung des Quelle Forderungsankaufs widersprochen.

"Valovis hat bislang alles unternommen, um Quelle zu stützen, und um im Stadium der vorläufigen Insolvenz die Zahlungsfähigkeit zu erhalten. Wir sind bis an die Grenze des Möglichen gegangen" sagte der Vorstandsvorsitzende der Valovis Bank, Robert K. Gogarten. Die Konditionen für die Forderungsankäufe wurden nicht von Valovis diktiert, sondern sind ein Ergebnis gemeinsamer Beschlüsse des Bankenkonsortiums, bestehend aus BayernLB, Commerzbank und Valovis Bank.

Das Bankenkonsortium finanziert derzeit die Quelle-Forderungen über den Verkauf von Senior und Junior Notes. Da die beiden anderen Konsortialbanken nicht zum Ankauf der sog. Junior Notes bereit waren, hat die Valovis Bank diese allein zur Finanzierung übernommen, obwohl diese regulatorisch (Basel II) mit besonders hohem Eigenkapital zu unterlegen sind.

"Für die Fortführung der Geschäfte muss nun der vorläufige Insolvenzverwalter der Quelle GmbH überhaupt erst einmal die Verhandlungen mit dem Bankenkonsortium aufnehmen, um die künftige Finanzierungsstruktur zu entwickeln", so Gogarten weiter. "Denn ungeachtet der erhobenen Vorwürfe zu Zinsen bzw. Gebühren gab es bislang gar keine Gespräche darüber, wie eine künftige Refinanzierungsstruktur aussehen sollte oder könnte. Wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten auch künftig die Quelle finanzieren. Voraussetzung dafür ist aber, dass zum einen die Konsortialpartner BayernLB und Commerzbank mitziehen und zum anderen, dass der vorläufige Insolvenzverwalter ein Konzept vorlegt, dass das Konsortium auch umsetzen kann".

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